EPK - Electronic Press Kit

Der “Electronic Press Kit”, kurz EPK, ist nichts anderes als das, was man früher “Pressemappe” nannte - nur, heute ist die Pressemappe voll digital und enthält nicht nur getipptes Wort, sondern auch Fotos und Videos. EPKs können über CD, DVD oder Websiten vertrieben werden, wobei sich der Vertrieb über das Internet mittlerweile als vorrangig erwiesen hat. Das EPK sieht als Zielgruppe in erster Linie Journalisten elektronischer Medien wie Radio, Fernsehen und Internet. Hierbei spielen die Sozialen Medien wie Facebook und Twitter eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Führend in der Herstellung von EPKs ist insbesondere die Musik- und Filmindustrie, aber mittlerweile auch die Auto-, die Reisebranche und Markenhersteller. EPKs unterliegen inhaltlichen, formalen und technischen Anforderungen aller in Frage kommenden Redaktionen, um den Sendern eigene Dreharbeiten für die Berichterstattung zu ersparen. Enthalten sein können Interviews mit Künstlern, Geschäftsführern, Vorstandsvorsitzenden, Crew, Szenen- oder Veranstaltungsausschnitte von Presse-, Bilanz- oder Produktvorstellungen sowie Videomaterial und selbstverständlich auch noch die klassische Pressemitteilung, allerdings als Word- oder Textdatei.

Ein EPK nicht sendefähig, sondern es muss vom jeweiligen Journalisten aufgearbeitet werden. Dies geschieht durch Auswahl der verwendeten Szenen und und deren Zusammenstellung, meistens kombiniert mit eigenem Material. Das Endprodukt kommt als redaktioneller Radio- oder Fernsehbeitrag beim Konsumenten an.

Das Ziel eines Electronic Press Kit ist es - im Gegensatz zur bezahlten Werbung - ein Produkt im Rahmen einer redaktionellen Berichterstattung vorzustellen.




Was versteht man unter EPK und B-Roll Footage?
Was versteht man unter EPK und B-Roll Footage?

Was ist B-Roll?


B-Roll ist eine Art Auskopplung aus dem EPK, indem man sich konsequent nur auf die Zurverfügungstellung von Video Material konzentriert. Hierzu werden häufig Videosequenzen angeboten, die selbst für professionelle Fernsehteams schwer selbst zu drehen sind. Auch hier erhofft man sich, Produkte oder Meinungen im redaktionellen Gewand verbreiten zu können. So ist die Nutzung von B-Roll auch wesentlich stärker und umfangreicher als die von Gesamt - EPKs. Nutzer von B-Roll sind auch kleinere Betriebe, da auf Grund der videohungirgen Social Media Anbieter wie Facebook, Twitter und Co. ein reges Interesse an Material besteht.


In den letzten beiden Jahren hat der Kostendruck auf Neu - Produktionen, aber auch die verstärkte Videonutzung im Internet, zu einem rasanten Nachfrageschub an B-Roll Material geführt. 


Zum erfolgreichen Einsatz einer B-Roll benötigt man drei Dinge: passendes Video Material, eine medial ausgerichtetes Marketing - Konzept und die technischen Voraussetzungen, in einem messerscharfen Konkurrenzkampf mithalten zu können.

Home Digital Presskit Home

Home  |  Impressum  |  Kontakt